Tierheilpraktikertage 2026 | Die Vorträge


Freitag, 26.06.2026


Eröffnungsvortrag | Prof. Dr. med. vet. Achim Gruber, Ph.D.: Krank durch Zucht: Hintergründe, Auswege und aktuelle Entwicklungen

Moderne Hunde- und Katzenzucht  hat ein weites Spektrum an oft schweren Erkrankungen, Sinnes- und Verhaltensstörungen sowie verkürzte Lebenserwartung verursacht. Das daraus resultierende Leid belastet nicht nur die Tiere, sondern legt auch vielfache Bürden auf ihre Menschen. Durch die Forschungen der letzten Jahre verstehen wir heute sehr gut, was Extremzucht und Inzucht angerichtet haben, und welche Tücken im oft fälschlicherweise als Qualitätssiegel verstandenen Reinrassigkeitsprinzip verborgen sind. Doch die neuen Erkenntnisse liefern auch viele mögliche Auswege, wie wir unsere Lieblinge wieder nachhaltig gesund züchten können. Dafür sind Korrekturen in der Zuchtpraxis und in manchen Äußerlichkeiten erforderlich. Sind die Gesellschaft und besonders die Käuferschaft dafür bereit?


Samstag, 27.06.2026


V1 | Monika Stangl: Homöopathische Notfallmittel bei psychischen Traumen

In diesem Vortrag werden, ergänzt mit Fallbeispielen, homöopathische Notfallmittel vorgestellt, die sich bei psychischen Traumata bewährt haben. Anhand typischer Auslöser und Reaktionsmuster wird gezeigt, wie diese Arzneien eingesetzt werden können. Ziel des Vortrags ist es, Handlungssicherheit im Umgang mit akuten als auch chronischen traumatischen Belastungen zu vermitteln.


V2 | Monika Stangl: Homöopathie in der Wund- und Narbenbehandlung

In diesem Vortrag wird der gezielte Einsatz von Homöopathie bei Wunden und Narben gezeigt – von der akuten Behandlung bis zu chronischen oder komplizierten Verläufen. Anhand Fallbeispielen wird demonstriert, dass homöopathische Mittel auch dort wirken können, wo klassische Maßnahmen an ihre Grenzen stoßen. Dabei bleibt die therapeutische Sorgfalt oberstes Prinzip.


V3 | Nadin Matthews: Trauma - lieber keinem!? (Teil 1)

Traumasymptome verstehen - Entstehung und Funktion

Traumafolgestörungen zeigen sich bei Hunden so vielfältig wie ein Schmetterling: bunt, facettenreich und auf den ersten Blick oft widersprüchlich. Die auftretenden Symptome sind jedoch keineswegs zufällig, sondern Ausdruck hoch sinnvoller Überlebensstrategien.

In diesem Vortrag gehen wir der Frage nach, wie Traumasymptome entstehen, welche Funktion sie erfüllen und warum es in der Arbeit mit traumatisierten Hunden entscheidend ist, nicht die Symptome „wegzumachen“, sondern das zugrunde liegende Leid zu erkennen und zu würdigen.

Der Vortrag verbindet fundiertes theoretisches Wissen aus der Traumaforschung mit anschaulichen Praxisbeispielen aus der Traumaarbeit mit Hunden und richtet sich an alle, die Trauma nicht nur behandeln, sondern wirklich verstehen möchten.


V4 | Nadin Matthews: Trauma - lieber keinem!? (Teil 2)

Wege der Traumatherapie bei Hunden

Nachdem im ersten Teil die Entstehung und Funktion von Traumasymptomen im Mittelpunkt standen, widmet sich dieser Vortrag der praktischen Traumatherapie mit Hunden. Im Fokus steht dabei nicht das „Reparieren“ von Verhalten, sondern das behutsame Begleiten eines verletzten Nervensystems.

Vorgestellt werden therapeutische Ansätze aus der verhaltenstherapeutischen Arbeit, der Körperpsychotherapie sowie aus verschiedenen Entspannungs- und Regulationsmethoden. Ein zentrales Element der Traumatherapie ist dabei die Beziehung: Sicherheit, Verlässlichkeit und Co-Regulation bilden die Grundlage jeder nachhaltigen Veränderung.

Anhand von Praxisbeispielen wird gezeigt, wie traumasensible Therapie gestaltet werden kann, welche Rolle der Mensch im Heilungsprozess spielt und warum echte Veränderung nur dort entsteht, wo sich der Hund gesehen, verstanden und sicher fühlt.


V6.1 | Prof. Dr. Konstanze Krüger-Farrouj: Tierschutzrelevante und stressauslösende Aspekte der Pferdehaltung

Wo steht die Pferdehaltung in Deutschland heute? Wie können die Pferdehaltungssysteme bewertet werden? Welche Haltungssysteme kommen den den Grundbedürfnissen der Pferde am meisten entgegen? Welche Bewertungsverfahren gibt es für Pferdehaltungssyteme? Wie sind die Folgen stressauslösender Faktoren in der Pferdehaltung zu bewerten? Wie kann man sie mindern? In welchen Aspekten können wir eventuell Kompromisse eingehen? Lassen Sie uns gemeinsam die verschiedenen Pferdehaltungssysteme beleuchten, bewerten und diskutieren welche tierschutzrelevanten und stressauslösenden Aspekte auftreten können.


V6.2 | Prof. Dr. Konstanze Krüger-Farrouj: Vermeidung tierschutzrelevanter und stressauslösender Aspekte der Pferdehaltung

Nachdem wir im ersten Block den Finger in die Wunde gelegt haben und tierschutzrelevante und stressauslösende Aspekte der Pferdehaltung definiert haben, möchte ich nun mit Ihnen diskutieren, wie man für die Punkte Abhilfe schaffen kann. Welche Aspekte kann man wie ausgleichen? Welche Aspekte sind schlichtweg unakzeptabel und können nicht ausgeglichen werden. Welche Punkte können vermieden werden und bei welchen können wir die Folgen lindern. Wie sieht „horse paradise“ aus? Wir werden gemeinsam ein Konzept entwerfen das ihnen ermöglicht, die Vor- und Nachteile einer Pferdehaltung zu bestimmen und Tierhalter*innen zu beraten, wie er das Haltungssystem verbessern kann. 


V7 | Dr. med. vet. Silke Stricker: Magenulcera beim Pferd - das Equine Gastric Ulcer Syndrome (EGUS)

Magengeschwüre sind im modernen Pferdesport und in der Freizeitpferdehaltung ein verbreitetes und zugleich unterschätztes Problem. Das Equine Gastric Ulcer Syndrome (EGUS) betrifft nicht nur Hochleistungspferde. Schätzungen zeigen, dass ein Großteil aller Pferde mindestens einmal im Leben unter Magenveränderungen leidet.
Oft sind die Symptome subtil: gelegentliches Gähnen oder leichter Gurtzwang können bereits erste Warnsignale sein. Dr. Silke Stricker bringt Licht ins Dunkel und erklärt die Unterschiede zwischen Erkrankungen der drüsenlosen Schleimhaut (ESGD) und der Drüsenschleimhaut (EGGD). Ihre Vortragsschwerpunkte sind

  1. Was ist EGUS? Anatomie und Entstehung von Magenläsionen.
  2. Symptome richtig deuten: von Aggressionen bis Leistungseinbußen
  3. Diagnose & Therapie. Ablauf einer Gastroskopie. Vor- und Nachteile von Omeprazol.
  4. Naturheilkundliche Begleitung: wir haben vielfältige Möglichkeiten (!)
  5. Prävention: Optimierung von Fütterung und Haltung zur Vermeidung von Rückfällen. 
     

V8 | Jessica Fischer: Erste Hilfe beim Pferd

Wenn jede Minute zählt – Erste Hilfe beim Pferd

Ein Pferd in Not bedeutet oft Stress, Unsicherheit und große Verantwortung. In kritischen Momenten entscheidet nicht nur Fachwissen, sondern auch Ruhe, Struktur und das richtige Vorgehen. Dieser Vortrag zeigt, wie Tierheilpraktiker:innen im Ernstfall sicher handeln und Pferde kompetent unterstützen können, bis tierärztliche Hilfe eintrifft.

Anhand typischer Notfallsituationen wird vermittelt, worauf es bei der Ersteinschätzung ankommt, welche Maßnahmen sinnvoll sind und welche Fehler vermieden werden sollten. Ziel ist es, Sicherheit zu geben – für das Pferd, den Menschen und die therapeutische Arbeit.


V11.1 + V11.2 | Robert Mehl: Neurobiologische Veränderungen bei Traumata und Behandlungsansätze aus der Humanpsychotherapie bei posttraumatischen Belastungs- und Traumafolgestörungen bei Hunden

Hunde leiden wie Menschen, die Opfer von Gewalt, jeglicher Form von Missbrauch oder lebensbedrohlichen Umständen wurden, unter Umständen ein Leben lang unter den Folgen. Viele Hundehalter:innen und –trainer:innen werden zunehmend mit traumatisierten Hunden, die z. B. aus dem Tierschutz kommen, konfrontiert. Oft zeigen diese Hunde Verhaltensauffälligkeiten wie Ängste, aggressives Verhalten, Impulsivität, Unruhe, stereotypes oder selbstverletzendes Verhalten, die mit herkömmlichen Erziehungs- und Trainingsmethoden nur schwer beeinflussbar sind.

Hunde und Menschen zeigen als Reaktion auf ein Trauma ähnliche Bewältigungsstrategien und entwickeln vergleichbare psychische Symptome bzw. Verhaltensprobleme aufgrund von neurobiologischen Veränderungen ihres Nervensystems. Daher betrachten wir in diesem Vortrag die Traumafolgestörungen aus der Perspektive der klinischen Psychologie und der Neurowissenschaft. 

Wir beschäftigen uns außerdem mit der Frage, welche Interventionen und Behandlungsansätze bei der Bewältigung der psychischen Folgen eines Traumas helfen und wie diese auf Hunde übertragbar sind.

Nicht jedes Individuum, das ein Trauma erlebt hat, entwickelt psychische Symptome als Reaktion darauf. Um dies zu erklären, befassen wir uns nicht zuletzt auch mit dem Phänomen der Resilienz, der psychischen Widerstandsfähigkeit, und den schützenden Faktoren, die in der Prävention psychischer Erkrankungen vom Welpenalter an eine wichtige Rolle spielen.


V12.1 + V12.2 | Caroline Lauterbach: Erste Hilfe bei Hund und Katze

Die Vorträge vermitteln Tierhalter*innen  und Tiertherapeut*innen grundlegende und lebensrettende Maßnahmen der Ersten Hilfe bei Hunden und Katzen – leicht verständlich erklärt und praxisnah geübt. 

1. Stabile Seitenlage/Schocklage

  • Theoretische Einführung
  • Bildmaterial zur Veranschaulichung
  • Praktische Demonstration an der Hundepuppe

2. Atemstillstand

  • Theoretische Einführung 
  • Vitalparameter der Atmung (Normwerte und Abweichungen)
  • Symptome, Ursachen und Notfallmaßnahmen

3. Herzstillstand

  • Theoretische Einführung 
  • Vitalparameter der Herzfrequenz (Normwerte und Abweichungen) t
  • Symptome, Ursachen und Notfallmaßnahmen

4. Herz-Lungen-Wiederbelebung

  • Demonstration der korrekten HLW
  • Praktisches Üben der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Hunde Reanimationspuppe 

5. Magendrehung und Magenüberladung 

  • Theoretische Einführung 
  • Unterschiedliche Krankheitsbilder
  • Symptome, Ursachen, Notfallmaßnahmen 

6. Vergiftungen

  • Theoretische Einführung 
  • Symptome, Ursachen, Notfallmaßnahmen
  • Vorstellung einer Übersicht giftiger Lebensmittel/Medikamente/Pflanzen

7. Starke Blutungen

  • Theoretische Einführung
  • Symptome, Ursachen, Notfallmaßnahmen

8. Praktische Übung

  • Demonstration des korrekten Anlegen eines Druckverbandes
  • Praktische Übung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Druckverbandes, 

V15.1 und V15.2 | Birgit Lopez: Akupunktur in Akut- und Notfällen

Mit der Traditionellen Chinesischen Veterinärmedizin werden Disharmonien von Qi, Blut, Yin, Yang und Jing behandelt, die auf Grund von endogenen oder exogenen pathogenen Faktoren ins Ungleichgewicht geraten sind. Dies umfasst meist akute oder chronische Erkrankungen. Es ist wenig bekannt, dass Akupunktur auch in Akut- und Notfällen schnelle und wirksame Hilfe leisten kann. In meinem Vortrag gehe ich auf verschiedene Akut- und Notfallszenarien, wie zum Beispiel Kreislaufschock, Hitzschlag, Blutungen, Kolik beim Pferd aber auch Bandscheibenvorfall, Taubheit ausgelöst durch Otitis und vieles mehr ein, und stelle Akupunkturpunkte und Akupunkturpunktkombinationen vor, die schnell Abhilfe und unter Umständen, richtig angewendet, sogar Leben retten kann. 


V16.1 und V16.2 | Manja Benedict: Der Emotionscode - emotionale Blockaden bei Tieren lösen

V16.1

Emotionen beeinflussen unser Leben und natürlich auch das Leben unserer Tiere! Das ist auch gut so… Aber natürlich gibt es nicht nur positive Emotionen, sondern auch solche, die wir lieber nie verspürt hätten. Unsere Tiere durchleben eigene Emotionen und übernehmen zusätzlich sehr häufig die Emotionen ihrer Menschen Zum Teil werden diese Emotionen direkt durchfühlt und verarbeitet – ein Teil aber bleibt aus verschiedenen Gründen im Körper gespeichert. Oft ist es so, dass Körper und Seele in diesem Moment einfach überfordert sind. Die Energie dieser Emotionen kann regelrecht in unserem Körper stecken bleiben. Das kann zu körperlichen und seelischen Blockaden führen. Diesen emotionalen „Ballast“ können wir mit der Emotionscode-Methode lokalisieren und auch auflösen. Im ersten Teil meines Vortrages gebe ich eine Einführung in den Grundgedanken der Emotionscode-Methode nach Bradley Nelson. Was sind eingelagerte Emotionen, wie beeinflussen sie unser Leben und das Leben unserer Tiere? Wie spüren wir diese krankmachenden Emotionen auf und welche Möglichkeiten gibt es, diese zu lösen? Weiterhin stelle ich verschiedene kinesiologische Tests vor und wir werden diese gemeinsam üben. 

V16.2

Im zweiten Teil geht es rein um die praktische Anwendung der Emotionscode-Methode. Wir werden an uns gegenseitig üben und auch an Hunden der Teilnehmer*innen. Es ist faszinierend, wie effektiv sich körperliche und auch psychische Störungen durch das Auflösen krank machender Emotionen positiv beeinflussen lassen. Denn: das Unterbewusstsein speichert Alles! Und wir können diese Informationen abrufen. Lediglich 10% unserer täglichen Handlungen und die unserer Tiere finden bewusst statt, 90% laufen unterbewusst ab. Es ist ein riesiges Feld, welches wir nutzen dürfen. Das Erlernen und Anwenden der Emotionscode -Methode ist relativ schnell umzusetzen, was sie zu einem beliebten Tool in der Tierheilpraxis und auch für private Anwendung macht. Gerne gebe ich meine Erfahrungen mit dem Emotionscode und meine Begeisterung an die Teilnehmer*innen weiter. 


Sonntag, 28.06.2026


V5.1 und V5.2 | Stefanie Schult: Stress durch Traumata bei Katzen

Stress ist längst ein fester Bestandteil unseres Alltags – und betrifft nicht nur uns Menschen, sondern auch unsere Katzen. Obwohl Katzen als anpassungsfähig und unabhängig gelten, reagieren sie sehr sensibel auf Veränderungen und belastende Situationen. Die Folgen: Verhaltensauffälligkeiten, gesundheitliche Beschwerden und gestörte Beziehungen zu Menschen und anderen Tieren. 

In diesem Seminar widmen wir uns umfassend dem Thema Stress bei Katzen

Was genau bedeutet Stress aus biologischer Sicht? Welche Faktoren lösen ihn bei Katzen aus – und wie zeigt sich das im Verhalten und in der Gesundheit unserer Samtpfoten? 

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf seelischen Verletzungen und Traumata, die häufig übersehen werden. Traumatisierte Katzen ziehen sich zurück, sind schreckhaft, zeigen Unruhe oder entwickeln Zwangshandlungen wie exzessives Putzen oder Belecken bestmmter Körperstellen. Hinzu kommen oft körperliche Beschwerden wie Hautprobleme, Juckreiz, Verdauungsstörungen, Unverträglichkeiten oder hormonelle Ungleichgewichte – ohne dass sich eine klare medizinische Ursache finden lässt. 

Wir beleuchten sowohl akuten als auch chronischen Stress bei Katzen, zeigen auf, wie individuell sie auf Reize reagieren, und betrachten die vielschichtigen Ursachen: von traumatischen Erfahrungen und Fehlern in der Haltung über Konflikte mit Artgenossen bis hin zu Überforderung, Langeweile oder dem Stress ihrer Bezugsperson. 

Inhalte des Seminars: 

  • Was ist Stress? Biologische Grundlagen und Stressreaktionen bei Katzen 
  • Seelische Traumata und ihre Auswirkungen auf Verhalten und Gesundheit 
  • Typische Stressauslöser im Alltag von Wohnungskatzen und Freigängern 
  • Woran erkenne ich, dass meine Katze gestresst ist? – Symptome und Verhaltenssignale 
  • Die Folgen von Dauerstress: körperliche Erkrankungen und Wesensveränderungen 

 

„Eine gestresste Katze schreit nicht – sie verändert sich.“ 


V9 | Jessica Fischer: Wundarten und Wundversorgung (alle Tierarten)

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Wunden zählen zu den häufigsten Verletzungen im Praxisalltag von Tierheilpraktiker:innen und erfordern eine sichere Einschätzung sowie eine verantwortungsvolle Versorgung. Unterschiedliche Wundarten, Heilungsverläufe und tierartspezifische Besonderheiten machen ein strukturiertes Vorgehen unerlässlich.

Der Vortrag vermittelt einen Überblick über gängige Wundarten, die Grundlagen der Wundheilung sowie die Prinzipien einer Wundversorgung aus tierheilpraktischer Sicht. Ein Schwerpunkt liegt auf der Auswahl und dem fachgerechten Einsatz geeigneter Verbände zur Unterstützung des Heilungsprozesses.

Ergänzend werden bewährte komplementäre Therapieverfahren wie die Laserfrequenztherapie und die Blutegeltherapie vorgestellt. Gleichzeitig wird klar aufgezeigt, in welchen Situationen eine tierärztliche Abklärung und Behandlung zwingend erforderlich ist und wie eine verantwortungsvolle Zusammenarbeit mit Tierärzt:innen im Sinne des Tierwohls gestaltet werden kann.


V10 | Jessica Fischer: Narbenbehandlung (alle Tierarten) mit Cross-Tapes, Massage, Laserfrequenztherapie, Magnetfeld u.v.m.

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Narben können nach Verletzungen oder Operationen zu Verklebungen, Spannungen oder Bewegungseinschränkungen führen. In diesem Vortrag lernen Tierheilpraktiker:innen praxisnah, wie Narben gezielt unterstützt werden können. Vorgestellt werden unter anderem sanfte Narbenmobilisation, Massage, Tapeanlagen sowie Akupunktur und Akupressur, um die Durchblutung zu fördern, Gewebe elastisch zu halten und Spannungen zu lösen. Ziel ist eine ganzheitliche, tierheilpraktische Unterstützung der Narbenheilung.


V13 | Eva Buhmann: Tierkommunikation bei seelischen Traumen

Bei der Tierkommunikation handelt es sich um die telepathische und empathische Kommunikation mit Tieren. 

In dem Vortrag werden wir uns die Technik der Tierkommunikation ansehen, auf die verschiedenen seelischen Traumen eingehen und uns ansehen, wie man als Tierheilpraktiker und Tiertherapeut die Arbeit mit der Tierkommunikation verknüpfen kann. 

Freut euch auf viele spannende Praxisbeispiele. Auch für eure Fragen ist genügend Raum.


V14 | Claudia Horn: Aromatherapie bei physischen und psychischen Traumata

Physische und psychische Traumata hinterlassen bei Tieren häufig tiefe Spuren, die sich auf Körper, Verhalten und Wohlbefinden auswirken können. Dieser Vortrag  beleuchtet die ganzheitliche Betrachtung von Traumata bei Tieren  und stellt ätherische Öle als kraftvolle Essenzen aus der Pflanzenwelt vor. Im Fokus steht deren sanfte unterstützende Anwendung als begleitende Möglichkeit im Prozess der Aufarbeitung, zur Förderung von Entspannung, und Stabilisierung des inneren Gleichgewichts.


V17.1 + V17.2 | Jahin Gehl: Traumen aus biodynamischer Sicht: neurologische Grundlagen, Thalamus/ Amygdala - Übungen - Traumen auflösen

Krankheit und Traumen sind Folgen, bzw. Auswirkungen einer Störung in dem lebendigen Mechanismus, der dem Körper inne wohnt. Durch diese verringert der betroffene Bereich dann seine Widerstandskraft.

Nun trägt der Körper in sich die Weisheit und die Fähigkeit, sich selbst zu heilen. Gelingt ihm das aus irgendeinem Grund nicht, ist es die Aufgabe des Therapeuten, die Vorraussetzung wieder zu schaffen,damit dieser Selbstheilungsprozess wieder in Gang gesetzt werden kann.

Im Vortrag “Trauma und Traumaheilung aus der Sicht der biodynamischen Craniosacral-Therapie“ erfahren die Teilnehmer im ersten Teil, wie sich die biodynamische Craniosacral-Therapie entwickelt hat und welchen Bezug sie zum Thema Trauma und Traumaheilung hat.

Im zweiten Teil des Vortrags werden 2 praktische Übungen den Teilnehmern an die Hand gegeben, um traumatisierten Tieren begleitend Entspannung in das überforderte Gehirn zu bringen und ganz besonders die Amygdala, als “Speicher der Emotionen und Ängste“zu entlasten.

Im Praxisteil “Trauma und Traumaheilung mit der biodynamischen Craniosacral-Therapie“ werden 2 Therapievarianten mit der biodynamischen Craniosacral-Therapie geübt.

Voraussetzung dafür, möglichst viel von diesem Praxisteil zu profitieren ist die Teilnahme am vorangehenden Vortrag oder Erfahrung mit energetischen Therapieverfahren.


Abschlussveranstaltung | Angelika Lutz: Workshop/Impulsvortrag: Wie gelingt gute Kommunikation? Compliance beim Tierhalter sichern und Umgang mit schwierigen Tierhaltern

Was versteht man unter Kommunikation? Welches Ziel hat Kommunikation und wie kann ich Verständigung aktiv gestalten (verbal/non verbal)? 

Was sind mögliche Hintergründe für Kommunikationshindernisse bei mir und beim Patienten-Halter und welche Veränderungen folgen daraus?

Wie gehe ich als Therapeut*in aktiv mit inneren und äußeren Widerständen um?

Anhand von Beispielen beleuchten wir Kommunikationsprobleme, Therapieblockaden und systemische Zusammenhänge. 

Im Anschluss ist Zeit für Fragen und kollegialen Austausch oder eventuell eine praktische Demo.